Aber mein Tierarzt sagt... Meine Gedanken dazu!
Ja leider ist es so, daß es Tierärzte gibt, die das barfen für "nicht gut" befinden!
Dazu meine Gedanken:
- Vorab erst einmal um Sie zu beruhigen: Wir haben etliche Tierärzte (auch aus weiterer Entfernung) die die Hundehalter zum barfen zu uns schicken! Ebenso wird unser Komplett-Menü sogar von einem Tierarzt vertrieben!
- Beim Tierarzt landen oft die Hunde, wo die Menschen einfach "nur Fleisch" in den Napf geben und z.B. viel Schlund, Kehlkopf oder eben nicht ausgewogen ernähren. Natürlich gibt das auf Dauer Probleme.
- Einige Tierärzte setzen sich vielleicht mit der "natürlichen" Art der Fütterung nicht auseinander ?
- Eigenes Futter verkaufen wollen ?
- Angeblich wären die Hunde nicht ausreichend versorgt - dazu Gegenfrage: Warum sollte NUR die Futtermittelindustrie wissen WIE man Hunde richtig ernährt? Warum besteht ein Großteil im Fertigfutter oft aus Getreide ??? Gehört das in das natürliche Futter ? Wie soll der Hund die chemischen zugeführten Vitamine dauerhaft im Körper verarbeiten ? Ganz außen vor lassen wir mal den "Abfall" der manchmal verarbeitet wird....Die Liste ist meines Erachtens sehr lang....
- Ein kranker Hund sollte nicht gebarft werden! Warum? Ja es gibt durchaus Erkrankungen wo man die Fütterung ganz speziell abstimmen muss und man um ein Fertigfutter vielleicht nicht herumkommt.
- Ich möchte da nicht vorgreifen mit "nur barfen ist toll" - man sollte immer bei Erkrankungen genau erfragen warum barfen bei speziell diesem Hund nicht gut ist!
- Und die allerwichtigste Gegenfrage: WAS frisst der Hund denn in der Natur?
- Es muss jeder selbst entscheiden was er füttern möchte. Wenn Ihr Bauchgefühl bei Fertigfutter besser ist, dann füttern Sie das. ABER mein Apell: bitte die kleingedruckte Zusammensetzung prüfen und dann erst entscheiden ob Ihr Hund das fressen soll. (Leider brauchen die Hersteller manche Zutaten nicht deklarieren, das sollte man mit berücksichtigen.)
- Es landen leider viele Hunde mit Problemen bei uns, die namenhafte (?) Hersteller füttern und alle von gleichen Problemen berichten....
Und nun mal ganz kurz die Geschichte (eine von vielen) eines Hundes, der bei uns vorstellig wurde:
Der Hund litt unter schwersten Störungen im Magen Darm Trakt. Ebenso kam Blut etc. Er war auf alles allergisch, was man sich vorstellen kann!
Die letzte Diagnose war : wir können nichts mehr für ihn tun. Einschläfern....
Die Menschen standen hier weinend.... ich konnte natürlich nichts versprechen aber einen Versuch ist es IMMER wert! Der Hund wurde erst einmal auf pures Känguru Fleisch umgestellt. Und siehe da, der Hund erholte sich relativ schnell!
Mittlerweile ist er gut auf unser Pferde Komplett-Menü gewechselt und auch dieses verträgt er hervorragend :-).
Davon könnte ich noch etliche Geschichten aufführen die wir hier in den Jahren erlebt haben - aber die sind natürlich nicht alle so spektakulär wie in diesem Fall.
Zuletzt aktualisiert am 2026-05-06 von Torsten Junggebauer.